Läden/ Verpackung

Auch in Städten denkbar:

Denkbar sind für Innenstädte Markthallen mit Teilnehmern der Region.  Somit ist durch kleinere Flächen, innerhalb eines frequentierten Umfeldes, für kleinere Gewerbe  eine günstige und gute Ansiedlung möglich.

Eine angepasste, etwas offener gehaltene Beschreibung ermöglicht, Impulse an Andere leichter zu liefern.

Eine Art Wochenmarkt/ Markthalle als Lebensmittel und Handwerkmarkt mit Teilnehmern der Region, wäre ein Ansatz, zu zeigen, wie „Anders-Essen“ und „Anders-Einkaufen“ in der Stadt möglich sein kann: Im respektvollem Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt, regional- und saisonal-betont, verbunden mit lokaler Wertschöpfung, transparent und vertrauensvoll. Die schrittweise Wiederansiedlung des kleinteiligen Lebensmittelhandels und -handwerks bedeutet auch die Wiederaneignung des Objektes als lebendigen Ort inmitten der Innenstadt.

Basisangebot mit Produkten für den täglichen Bedarf aber auch Spezialitäten aus aller Welt, ist die Basis des Marktes. Anbieter sind Erzeuger aus der Region, die ihre Lebensmittel vom Ursprung bis zur Vermarktung begleiten. Andere sind Händler, die die Geschichte hinter ihren Produkten kennen. Eine gläserne Bäckerei und Metzgerei, eine kleine hauseigene Brauerei, ein Cafe und eine Kantine, bei der man den Köchen über die Schulter schauen kann, holen die Herstellung von Lebensmittel aus der Anonymität heraus und zurück ins städtische Umfeld. In Kochkursen können Kinder und Jugendliche den Umgang mit Lebensmitteln erproben, Wissen und Fertigkeiten erwerben.

Neben der Herstellung und dem Verkauf von Lebensmitteln bietet der Markt Raum für Initiativen aus der Anwohnerschaft und ist eine Plattform für Projekte, die sich kritisch mit den Themen Ernährung, Stadt, Landwirtschaft, Biodiversität und Umwelt auseinandersetzen. Der Markt will nicht zuletzt Impulse geben für das „Wie“ der Lebensmittelversorgung der Stadt und die gesellschaftlich notwendige Debatte über ein zukunftsfähiges und global gerechtes Ernährungssystem.

Der Wochenmarkt und Themenmärkte (auch in Synergie mit den bisherigen Festen und Märkten können auch mit neuen Verkehrskonzepten logistisch gut genutzt werden und tragen zur wirtschaftlichen Stabilisierung der regionalen Erzeuger und Händler bei. Durch die Wiederansiedlung des kleinteiligen Lebensmitteleinzelhandels werden neue Existenzen und Arbeitsplätze geschaffen.

https://markthalleneun.de/

 

“Eigeninitiative statt Unterversorgung” lautet immer öfter das Motto und aktive Bürgergesellschaften gründen ihr eigenes Lebensmittelgeschäft als “Dorfladen – von Bürgern für Bürger” – mit 90, 130 oder 180 qm Verkaufsfläche. Durch dieses Bürgerengagement sind in ganz Deutschland bereits mehr als 200 Bürger-Dorfläden gegründet worden und werden überwiegend erfolgreich betrieben.

 

Und auch Plastiktüten sind von gestern: Nachhaltige Verpackungen aus Mais, Zuckerrohr und Hanf

Unverpackt-Läden in Deutschland

Erst waren es nur einzelne, doch 2016 schwappte eine ganze Welle an neuen Unverpackt-Läden über Deutschland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch stadt-bzw. regionalbezogene Kreisläufe sind denkbar.
Wie wäre es z.B. mit einer Art Stadt-Tasse? Bei einem Kaffee zum Mitnehmen, eine Tasse erhalten (Bsp. 2€ Pfand), Getränk mitnehmen. Tasse behalten, oder bei einem Partner abgeben und dafür z.B. 1,50€ zurückerhalten. (50 Cent für Reinigung etc bleiben z.B. beim Gastronom).

Weitere Modelle können sein:

Coffee-to-go im Pfandbecher

RECUP ist das deutschlandweite Pfandsystem für Coffee-to-go Mehrwegbecher. Finde alle unsere Partner, informiere Dich über RECUP und die Becher oder darüber, wie Du selbst Teil des Pfandsystems werden kannst.

Die idee:

1. Coffee-to-go im RECUP statt im Einwegbecher bestellen.

2. Kaffee unterwegs genießen

3. Leeren Becher deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern zurückgeben und Pfand zurückbekommen.