Grüner Wasserstoff

Energiepolitik (Ein Artikel erschienen auf http://www.aee.at/aee/zeitschrift-erneuerbare-energie?id=489)

Heute werden 98% des verwendeten Wasserstoffs auf Basis von fossilen Energieträgern produziert. In der Wasserstoffdiskussion ist es wichtig, klarzustellen, dass Wasserstoff ein Energieträger oder Speichermedium ist. Keineswegs jedoch handelt es sich bei Wasserstoff um eine Energiequelle. Wasserstoff ist daher nur so umweltfreundlich wie die Technologie, mit der er produziert wird und daher an sich kein Garant für nachhaltige Entwicklung.

Grüner Wasserstoff

Von Christine Lins*

Der großflächige Ausbau von erneuerbaren Energieträgern stellt die beste Voraussetzung für die nachhaltige Produktion von Wasserstoff dar. Europa sollte sich an vorderster Front im Bereich Wasserstoffproduktion auf der Basis von erneuerbaren Energieträgern positionieren und den Marktvorsprung, den die europäische Industrie in diesem Bereich innehat, weiter ausbauen.
In Energiefachkreisen ist Wasserstoff in der Zwischenzeit in aller Munde. Von vielen hochgelobt als der Garant für Versorgungssicherheit und das zukünftige Energiemedium schlechthin, von anderen jedoch kritisch betrachtet als nicht grundsätzlich zu befürwortende Alternative, da Wasserstoff nur so umweltfreundlich ist wie die Technologie, mit der er produziert wird.
Heute werden 98% des verwendeten Wasserstoffs auf Basis von fossilen Energieträgern produziert. An diesem Prozentsatz wird sich voraussichtlich auch nichts ändern, wenn alternativen Produktionsquellen nicht mehr Bedeutung geschenkt wird.

European Renewable Energy Council

EREC, der European Renewable Energy Council, ein Dachverband von Europa’s führenden Industrie-, Handels- und Forschungsverbänden im Bereich erneuerbare Energie, betont deshalb die Wichtigkeit einer objektiven Diskussion. In diesem Zusammenhang kann man grundsätzlich nicht davon sprechen, dass Wasserstoff auf alle Fälle „grün“ oder umweltfreundlich ist. Genauso wie Energie nicht mehr oder weniger umweltfreundlich wird, wenn sie als Strom transportiert wird, kann Wasserstoff auch nicht für sich in Anspruch nehmen, die Umweltverträglichkeit der ihn produzierenden Energieträger zu verbessern.

Wasserstoff ist keine Energiequelle!

In der gesamten Wasserstoffdiskussion ist es wichtig, klarzustellen, dass Wasserstoff ein Energieträger oder Speichermedium ist. In diesem Sinn ist er einer Reihe von anderen Energiespeichermedien wie Wasserspeicher oder Batterien gleichzustellen. Keineswegs jedoch handelt es sich bei Wasserstoff um eine Energiequelle. Um Wasserstoff überall verfügbar zu haben, muss eine Primärenergiequelle mehrfach umgewandelt werden, was meistens mit hohem Kostenaufwand und Energieverlust verbunden ist. Zunächst bedarf es einer Stromerzeugung (im Idealfall aus erneuerbaren Energiequellen) – die erste Umwandlung, – dann der elektrolytischen Trennung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff – die zweite Umwandlung. Soll der Wasserstoff weiträumig transportiert werden, muss er mit hohem Energieaufwand gekühlt werden und verflüssigt werden – die dritte Umwandlung. In der Brennstoffzelle erfolgt die vierte Umwandlung in Strom und Wärme. Die Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Ökologie eines Energieträgers hängen aber davon ab, mit möglichst wenig Umwandlungsschritten und Transportaufwand auszukommen. Daraus ergibt sich: jede Form erneuerbarer Energie ist vorzuziehen, die direkt und ohne Umwege über Wasserstoff genutzt werden kann.
EREC wehrt sich gegen das Argument, dass der Ausbau von Wasserstofftechnologien ein notwendiger erster Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines nachhaltigen Energiesystems ist. Das oft verwendete Argument, dass erneuerbare Energieträger Wasserstofftechnologien für deren großflächigen Einsatz benötigen, ist vehement zurückzuweisen bzw. vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Wenn die Wasserstofftechnologie den reklamierten positiven Einfluss auf Umweltverträglichkeit haben soll, dann ist der großflächige Ausbau von erneuerbaren Energieträger dafür die Grundvoraussetzung. Wasserstoff ist eine ergänzende Option der künftigen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien, keineswegs eine Voraussetzung für deren großflächige Nutzung.

Strom aus erneuerbaren Energieträgern

Im Moment sind wir weit davon entfernt, dass die Stabilität der Stromnetze durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energieträgern gefährdet wäre. In einigen Regionen Deutschlands oder Dänemarks werden beispielsweise mehr als 25% des Stromverbrauchs durch Windkraftanlagen bereitgestellt, ohne dass das Stromnetz überlastet ist. Europaweit liegt der Anteil von grünem Strom weit unter dem genannten Prozentsatz, zumal die Richtlinie zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern einen Prozentsatz von 22,1% bis zum Jahr 2010 vorsieht.
Ganz im Gegenteil ist ein ausgewogener Mix von erneuerbaren Energietechnologien wie Wasserkraft, Wind, Biomasse und Geothermie in der Lage, diese Stabilitätsprobleme auszugleichen.

Abbildung 1: Kleinwasserkraftwerk in Frankreich (Quelle: Ademe)

Aus den genannten Gründen fordert EREC, dass sich die Politik stärker der Förderung des umfangreich vorhandenen erneuerbaren Energiepotenzials widmet und diese nachweislich umweltfreundlichen Technologien forcieren sollte. In diesem Bereich sind noch eine Reihe von Maßnahmen notwendig, um bestmögliche Rahmenbedingungen für diese zukunftsweisenden Technologien zu schaffen. Eine europäische Direktive zur Produktion von Wärme aus erneuerbaren Energieträgern würde beispielsweise die im Wärmebereich verursachten CO2-Emissionen deutlich reduzieren und gleichzeitig die Bereiche Solarthermie und Biomasse stärken. Das Argument, Brennstoffzellentechnologie und Wasserstoff aus Umweltschutzgründen zu fördern, ist nur begrenzt gültig, wenn deren Ausbau vor dem großflächigen Ausbau von erneuerbaren Energieträgern passiert.

„Erneuerbarer Wasserstoff“

Um Klarheit in die zum Teil sehr verwirrende Diskussion zu bringen, schlägt EREC die Einführung des Begriffs „grüner oder erneuerbarer Wasserstoff“ vor, der Hand in Hand mit der Definition für erneuerbare Energieträger gehen sollte. In Ermangelung genauer Unterscheidungskriterien zwischen Wasserstoff und aus erneuerbaren Energiequellen produziertem Wasserstoff läuft die EU Gefahr, dessen Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung zu diskreditieren.

In diesem Sinn beharrt EREC auf der Wichtigkeit des großflächigen Ausbaus von erneuerbaren Energieträgern, unter anderem durch den Abbau von bestehenden Barrieren wie Netzzugang oder Energiepreisverzerrungen, um erneuerbare Energieträger auf eine faire Basis mit konventionellen Energieträgern zu stellen. Dies stellt die beste Voraussetzung für die Produktion von „grünem“ Wasserstoff dar.

Europa sollte sich – im Gegenzug zu den USA – an forderster Front im Bereich Wasserstoffproduktion auf der Basis von erneuerbaren Energieträgern positionieren und könnte dabei auf dem bereits bestehenden Marktvorsprung, den die europäische Industrie zweifelsohne im Bereich der erneuerbaren Energieträger innehat, aufbauen.

*) Mag. Christine Lins ist Generalsekretärin von EREC, des European Renewable Energy Council. EREC ist der Dachverband von Europa’s führenden Industrie-, Handels- und Forschungsverbänden im Bereich erneuerbare Energie mit Sitz in Brüssel, lins@erec-renewables.org; www.erec-renewables.org [^]

Weiteres zu diesem Themengebiet: Antriebe & Strom

interessante Projekte z.B. von  www.hy2gen.com

Kategorie „Geld & So“

Die Gesetze und Praktiken des Bankwesens

Die Geschichte der „Geldwechsler“

Von Andrew Hitchcock , 26. Februar 2006.

Andrew schrieb auch die Rothschild-Zeitleiste und die Synagoge des Satans.

Bitte gehen Sie hier, wenn Sie eine nicht illustrierte Textversion dieses Essays bevorzugen.

Ökonomen versuchen immer wieder, der Öffentlichkeit die Vorstellung zu verkaufen, dass Rezessionen oder Depressionen ein natürlicher Teil dessen sind, was sie den „Konjunkturzyklus“ nennen.

Dieser Zeitplan wird beweisen, dass dies nicht der Fall ist. Rezessionen und Depressionen treten nur auf, weil die Zentralbanker die Geldmenge manipulieren, um sicherzustellen, dass mehr und mehr in ihren Händen ist und immer weniger in den Händen der Menschen liegt.

Die Zentralbanker entwickelten sich aus Geldwechslern heraus, und mit diesen Leuten haben wir die Geschichte 48 v.Chr.

„Kategorie „Geld & So““ weiterlesen

Da bleibt noch etwas Platz zum DENKEN…0,0004712 Prozent!

0,0004712 Prozent!
BUND-Aktivist weiß nicht, wieviel CO2 Deutschland in die Luft abgibt!

Dr. Ing. Urban Cleve aus Dortmund beschrieb eine symptomatische Begegnung mit einem Mitarbeiter des Bundes Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND):
„Ich wurde kürzlich auf dem Westenhellweg an einem Stand des „BUND“ von einem Mitarbeiter auf CO2 angesprochen.

Danach folgte folgendes Gespräch:

‚Wie hoch ist denn der Anteil des CO2 in der Luft?’
Antwort: ‚Hoch’.
‚Wie hoch denn?’
‚Sehr hoch.’
‚Wie viel Prozent?’
‚Weiß ich nicht.’
‚Was ist denn sonst noch in der Luft?’
Keine Antwort, nur ein staunendes Gesicht.
‚Haben Sie schon mal etwas von Sauerstoff gehört?’
‚Ja, sicher, Sauerstoff ist in der Luft.’
‚Wieviel Prozent denn?’
‚Weiß ich nicht.’
Meine Antwort: ‚21 Prozent.’
Das erschien ihm glaubhaft.
Neue Frage: ‚Was ist denn sonst noch in der Luft? Haben Sie schon mal etwas von Stickstoff gehört?’
‚Ach ja, sicher Stickstoff ist auch noch in der Luft.’ ‚Wieviel Prozent?’
‚Weiß ich nicht.“
Meine Erläuterung: ‚Etwa 78 Prozent.’
Mein Gesprächspartner drehte sich um und sagte: ‚Das glaube ich Ihnen nicht, das kann nicht stimmen, denn dann bleibt ja für CO2 nichts mehr übrig’, drehte sich um und ging.
Er hatte diesmal fast recht. Es sind nur 0,038 Prozent CO2 in der Luft.
Wer nach rechnen möchte: 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,00004712 Prozent des CO2 in der Luft. Dafür werden die Steuerzahler und Verbraucher mit astronomischen Summen belastet.
Und die deutsche Autoindustrie geradezu kastriert.
Warum erfahren Mainstream/FAZ-Leser eine solche entscheidende Information nur über einen zufälligen Leserbrief, nicht aber in der überaus umfänglichen Berichterstattung und Kommentierung über Klimawandel und Klimaschutz durch die Redakteure und Korrespondenten selbst? Gelegenheit und Verpflichtung dazu wäre spätestens vor, während und nach den bombastischen „Klimaschutzkonferenzen“ der Vereinten Nationen. Ein wesentlicher Teil ihrer Informationspflicht wird lieber dem politischen Zeitgeist geopfert, der vor allem den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger dient.
Mit 0,00004712 Prozent ist Deutschland am CO2-Gehalt der Luft beteiligt, die die Erde umgibt. Und damit wird ein komplett durchgeknalltes Regelwerk gerechtfertigt, das sich Klimaschutzpolitik nennt. Den meisten Menschen ist dieser Anteil und die daraus folgende Perversion nicht klar. Und so verhöhnen auch Sie planmäßig und mit dem Brustton der Überzeugung jeden, der das zur Ideologie erhobene CO2 Märchen anzweifelt. Aus den Mainstreammedien erfährt man von Kritik nichts oder nur Alibi-Dosen.
In Schulen wird dieser Unfug, wie selbstverständlich als wissenschaftliches Dogma tapfer weiter in die Gehirne der Schüler implantiert.

Auch gern ansehen: https://de.wikipedia.org/wiki/Luft

2700kg Nahrung Zuhause produziert

Sehe wie diese Familie 2700kg Nahrung in ihrem eigenen Zuhause produziert

Quelle: https://allhealthalternatives.com/sehe-wie-diese-familie-2700kg-nahrung-in-ihrem-eigenen-zuhause-produziert/#sthash.HR19lyRT.dpbs

Eigenes Essen zu pflanzen hat früher bedeutet, aufs Land zu ziehen, aber die modernen Techniken der städtischen Landwirtschaft haben das alles verändert. Dieses Video gibt uns eine vollständige Führung durch eine 4000 Quadratmeter große Farm. Ein “winziges Eden” der Fülle, die über 400 Sorten von köstlich aussehenden Bio-Früchten und Gemüse bietet.

Dieser Garten hat die Idee revolutioniert, was in einem kleinen Grundstück mitten in einer Stadt gemacht werden kann. Es bietet fast alle Nahrung, die von der ganzen Familie benötigt wird – mit viel übrig. Sie haben 8 Hühner, 4 Enten und 2 Ziegen. Die Enten und Hühner stellen Tausende von Eiern pro Jahr zur Verfügung.

Wenn du biologisch essen möchtest, aber du denkst, dass du es dir nicht leisten kannst, dann denke nochmal! Dieser Familie wird 20’000 Dollar pro Jahr bezahlt für überschüssige qualitativ hochwertige Bio-Produkte von lokalen Bio-Köchen, die eine kontinuierliche Versorgung der besten Qualitäts Bio-Produkte benötigen, um ihre Kundschaft zu nähren. Es ist nicht nur günstig, sondern du kannst daraus auch einen Gewinn machen.

Sie sind völlig aus dem Netz – mit der Verwendung von Solarenergie und reduzieren ihre Stromrechnung auf 12 Dollar pro Monat. Sie machen sogar ihren eigenen Biodiesel – so dass die Fahrzeugkosten auf Null reduziert werden!

Eine Sache solltest du im Auge behalten, für diese Art von Lebensstil brauchst du sehr viel Zeit. Es ist eine Arbeit der Liebe und es muss ein Teil deines Lebens werden. Doch alles braucht Zeit und Energie. Es ist besser, Zeit und Energie in die Dinge zu stecken, die die Welt zu einem besseren Ort machen, in Dinge, die dich und deine Familie gesünder machen..

weitere Quellen:
– http://off-grid.info
– http://eatlocalgrown.com